Das Wohnhaus: Dokument eines Künstlerlebens

Das Wohnhaus mit der Druckwerkstatt und dem Schriftarchiv wurde als Lebensraum von den Pankoks im Detail behutsam gestaltet. Das denkmalgeschützte Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert bildet das Zentrum der Hofanlage. Ein Besuch des Hauses erlaubt ein Eintauchen in die Geschichte eines ehrwürdigen Herrenhauses und einen Einblick in das Leben und Wirken der Pankoks, denn es ist dort fast alles so geblieben, wie es zu Otto Pankoks Lebzeiten war. Durch die bewusste Einbindung des Wohnhauses in das Besuchsangebot wird die von den Pankoks gelebte Gastfreundschaft weiter getragen. Ein neuer Ausstellungsraum zeigt das eigenständige publizistische und künstlerische Schaffen von Hulda und Eva Pankok. So soll eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen aus Frauensicht Beachtung finden und Denkanstöße geben.   Es war der ausdrückliche Wunsch von Eva Pankok, dass in diesem Haus weiter Alltag gelebt wird und dadurch das Leben der Familie lebendig bleibt.

Wege weiter gehen

Die Gastfreundschaft soll auf Haus Esselt wie zu Zeiten der Pankoks erhalten bleiben. Zukünftig werden das Erdgeschoss und die Druckwerkstatt im ersten Obergeschoss für Besucher zugänglich sein. 
Individuelle Führungen im Wohnhaus werten das gesamte Besuchserlebnis auf und verstärken wesentlich den Alleinstellungscharakter des Ortes. Voraussetzung dafür ist jedoch eine grundlegende Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes. Zusammen mit starken Partnern wie dem Bund, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnte die Finanzierung für die notwendigsten Maßnahmen gesichert werden. Die Sanierung in zwei Bauabschnitten wird in 2017 umgesetzt. 

Förderer