Haus Esselt – eine vielseitige Präsentationsstätte

Das ehemalige Gut „Haus Esselt“ mit dem Museum, dem Wohnhaus, dem Archiv und der Gartenanlage ist die Kunststätte einer Künstlerfamilie. Hier wird der Nachlass aller drei Pankoks in beachtlichem Umfang aufbewahrt, behütet. Hier findet das Werk seine zentrale Beachtung. Es umfasst ungefähr 12.000 Werke Otto Pankoks – in allen von ihm ausgeübten Techniken – etwa 2.000 Ölgemälde von Eva Pankok, den Nachlass der meisten Schriften von Hulda Pankok sowie etwa 3.000 Schriftstücke aus der Korrespondenz mit zum Teil namhaften Künstlern wie Ernst Barlach, Otto Dix und Else Lasker-Schüler.

Den Ausstellungskern des Werks bildet der zweimal im Jahr im Museum vorgenommene Wechsel der Bilder Otto Pankoks – einhergehend mit einer traditionell durchgeführten Ausstellungseröffnung – zu denen oft bekannte und dem Hause beziehungsweise dem Werk zugewandte Persönlichkeiten ihren Beitrag leisten. Sonderveranstaltungen im Rahmen des neu eingerichteten Otto Pankok Forums zum Werk, zur Haltung, zur Botschaft der Künstler finden immer mehr Raum ebenso wie die ständige Erweiterung des pädagogischen Programms. In den letzten Jahren haben alle Programme die Besucherzahlen ständig erhöht.

Eine neue Chance wahrnehmen

Das Gesamtwerk soll künftig in wechselnden Ausstellungen und Präsentationsbereichen in allen Gebäuden und in der Gartenanlage den Besuchern vorgestellt werden, so dass die Besucher einen möglichst aufschlussreichen Einblick in Leben und Wirken der Pankoks bekommen. Durch eine behutsame Aufarbeitung des Gesamtwerks sollen die konservatorischen Bedingungen für die Kunstwerke verbessert werden und Besucher unterschiedliche Zugangsebenen zu Werk und Botschaft erhalten. Geplant ist zukünftig auch Werke anderer Künstler mit Bezug zu Pankok in Sonderausstellungen zu präsentieren. Mit der Umsetzung des neuen Ausstellungskonzeptes ergeben sich für die Stiftung Möglichkeiten zur Steigerung der Einnahmen, die für den dauerhaften Erhalt des Museums benötigt werden, wie beispielsweise Eintrittsgelder, Führungen, Shop, Caféteria.

Die Otto Pankok Stiftung und die Otto-Pankok-Gesellschaft werden planerisch professionell unterstützt. Ein Ausstellungs-, Vermittlungs- und Archivierungskonzept liegt bereits vor. Mit zwei großen öffentlichen Finanzierungspartnern ist ein Großteil der benötigten Investitionen bereits gesichert. Die Otto Pankok Stiftung benötigt aber zur Umsetzung der neuen Ausstellung weitere Förderer und Unterstützer. 

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