Das Archiv – eine Quelle für Wissenschaft und Wissenswertes

Das künstlerische Werk von Otto und Eva Pankok ist umfangreich im Museum beherbergt. Auch der schriftliche Nachlass – Korrespondenz, Sachtexte, Tagebücher und autobiographische Schriften – bildet einen Schatz der Familiengeschichte, der bisher nur wenig bekannt ist. Durch Zuwendung öffentlicher Mittel konnte bereits eine entlastende Umlagerung des Kohlewerks von Otto Pankok vorgenommen und eine umfassende Digitalisierung- und Inventarisierung begonnen werden. Sie bedeutet eine unerlässliche Voraussetzung für die ständig zunehmende Zahl von Otto-Pankok-Ausstellungen in der Region, in ganz Deutschland und im Ausland.

Zugänglichkeit herstellen

Um das Gesamtwerk der Pankoks auf einen modernen Stand der Information und Sicherung bringen zu können, bedarf es weiterer Anstrengungen. Die Digitalisierung weiterer Werkgruppen muss sukzessive weiter betrieben werden. Ziel ist es, den Zugang zum Werk für Wissenschaft und Forschung zu erleichtern. Dadurch kann auch die politische, soziale und ethische Bedeutung des Werks von Otto Pankok in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus in der öffentlichen Wahrnehmung eine größere Beachtung erfahren. Der Einstieg in die Digitalisierung und umfängliche Inventarisierung des Werks ist dank öffentlicher Förderungen bereits vollzogen. Eine Erfassung des gesamten künstlerischen Werks sowie des schriftlichen Nachlasses in der digitalen Datenbank erfordert aber auch zukünftig Unterstützung durch Förderer.